Dienstag, 16. Juni 2015

Maker Faire - einzigartige Erfahrung!

Die ersten Tage nach der Maker Faire lief ich immer noch auf Wolken. Ich musste die großartigen Erlebnisse erst mal verdauen. Viele Dinge sind mir erst hinterher wieder eingefallen. Wenn ich so mittendrin bin, ist das meistens viel zu viel, viele Leute (über 10.000), viele Gespräche, viele Begegnungen.
Mein Mann und ich sind total überwältigt nach Hause gefahren. Wir haben das erste Mal seit langer Zeit wieder im Team zusammen gestanden. Morgen sind wir übrigens 15 Jahre verheiratet. 
Was mir auf der Maker Faire positiv aufgefallen war, war die wertschätzenden Begegnungen mit anderen Makern wie auch mit Besuchern. Ich stehe ab und zu auf Handgemacht-Märkten und mir ist noch nie so ein interessiertes Publikum begegnet wie bei diesem Event. Manche Leute standen eine halbe Stunde an unserem Stand und guckten sich ganz genau alles an. Viele atmeten erleichtert auf: Wie? Was mit der Hand gemacht? Zum Anfassen? Nach der geballten Technik, eine ganz andere Seite der Maker. Aber genau das macht die Mischung aus. Wir können uns gegenseitig inspirieren.
Das besondere an dieser Zusammenkunft der Maker ist, dass alle freigiebig ihre Geheimnisse preisgeben. Keiner hat Angst, dass ihm die Idee geklaut wird. Eins ist klar, wir als Maker sind doch da, weil wir etwas zu geben haben. Wir sind so einzigartig, dass man uns nicht kopieren kann. Nachmachen erlaubt!

Am ersten Messe-Tag fragte einer meiner netten Standnachbarn von Silent_Runner, ob er einen Origami-Kranich von mir an den Zeppelin binden dürfte. 
Natürlich durfte er. So flog mein Kranich eine lange Zeit in der Eilenriedehalle seine Bahnen.
In diesem Moment kam passend das Kamerateam vom NDR vorbei und hatte meinen Kranich voll im Bild.
Sehr nett!
Da fliegt er!