Montag, 30. Mai 2016

Maker Faire Part One

Eine echte Herausforderung für uns als Familie waren die drei Tage Maker Faire! Aber nette Freunde hatten sich bereit erklärt, drei Tage bei uns einzuziehen und mit unseren Kindern zu leben. Mein Mann und ich sind derweil ins Hotel in Hannover List gezogen. Ein Sudanese, den wir aus der Fahrradwerkstatt kennen, haben wir als dritten Mann gewinnen können, um den Bastelstand zu betreuen. Die Maker Faire lebt von den Mitmach-Aktionen, die auch gut belebt waren.
Der erste Tag war von 9 bis 13 Uhr nur für Schulklassen und Lehrer geöffnet - das erste Mal. Es war ein gemütlicher Start für die Aussteller. So hatten wir auch mal Zeit, den einen oder anderen Stand zu besuchen und uns zu unterhalten.
Nachmittags gab es verschiedene Vorträge, für diejenigen die Interesse hatten. Alle anderen trafen sich zum sogenannten "Barcamp" zum Austausch. Das hat es auch noch nicht auf einer Maker Faire gegeben. In den letzten Jahren war der Wunsch immer größer geworden, sich auch gegenseitig besser kennen zu lernen. Wenn 15.000 Besucher die Messe stürmen, ist dies nicht so möglich.
Spontan wurden interessierte Maker in "Sessions" zusammengebracht. Mein Mann hatte das Thema "Upcycling" ausgerufen - acht Leute folgten. Wir hatten eine Stunde eine interessante Austauschrunde und konnten uns gegenseitig bereichern. Es ist schön zu sehen, dass andere mit genau so viel Einsatz unterwegs sind wie wir.
Abends trafen sich die Maker zum Grillen auf dem Parkplatz des Heise-Verlages. Wir hatten tolle Gespräche mit einem Kaffee-Röster, Steampunker, Jugend forscht-Schülern, wunderbar verrückten Holländern, Kosplayern ...